50 Filme, 50 Kommentare

Vor rund anderthalb Jahren starte dieses kleine und hoffentlich etwas feine Filmblog. Mit meiner Kritik zu „Stromberg – dem Film„, habe ich nun den 50. Film über diese Plattform bewertet. Ein Anlass zurückzublicken.

Für die Fans unsinniger Statistiken, eine kleine Auswertung meiner 50 geistigen Ergüsse:

Meine Durchschnittnote: 6,43

Also deutlich über der Durchschnittsnote von 5,0. Wobei nur ein Film – „Das Boot“ – die Spitzennote von 9,5 erzielen konnte. Dafür blieb meine Minimalwertung von 0,5 bisher aus!

Das Durchschnittalter der gesehenen Filme: 11,12 Jahre

Hier reißen vor allem die Klassiker das Durchschnittsalter runter. „Citizen Kane“ von 1941 ist der bisher älteste Film auf meiner Liste. Die neusten, wenig spannend, von 2014. Das macht eine Spanne von 73 Lenzen.

Das durchschnittliche Filmbudget: 48,66 Mio. $

Ein deutlich höherer Wert als ich vermutet hätte. Zumal die Klassiker das Ergebnis schon deutlich nach unten ziehen. Absolute Spitzenreiter sind „Pacific Rim“ und „World War Z“ mit jeweils 190 Mio. $ – beide Streifen kamen bei mir eher mäßig an. Günstigster Film der Neuzeit ist „The Raid„, mit schmalen 1,1 Mio. $.

Die durchschnittliche Filmlänge: 118,34 Minuten

Hier zeigt sich der Trend zum 2-Stunden-Film. Hier haben wir lustigerweise das gleiche Ergebnis wie bei der Note. „Das Boot“ mit 208 Minuten verzerrte am meisten Sitzfleisch, während der bisher mieseste Film „Black Forest“ nur 79 Minuten weilte.

Beim Durchforsten meiner alten Kritiken passierte das, was ich mir von diesem Projekt erhofft hatte. Beim lesen konnte ich mich sofort wieder an die Filme erinnern und kam schnell darauf, wie es zu den Bewertungen kam. Hierbei kamen mir dann auch einige Perlen unter, aber auch so manch schlimme Satzkonstruktionen…

Nun aber genug an den alten Kamellen gehangen. Tatsächlich hätte ich gehofft, mehr als 50 Filme in dieser Zeit zu rezensieren, doch die Zeit ist leider endlich und als erstes bleibt leider das Blog liegen. Ich will aber natürlich weitermachen und würde mich freuen, wenn wir uns an dieser Stelle wiedersehen. Darauf ein Schlückchen in Ehren!

Advertisements

9 Gedanken zu “50 Filme, 50 Kommentare

  1. Ja, ich steht auf solche Statistiken und werde Ende des Jahres hoffentlich zumindest eine Jahrestatistik präsentieren können. Lustig: meine bisherige durchschnittliche Laufzeit beträgt übrigens auch 118 Minuten, dafür ist mein Wertungsschnitt mit 7,3 deutlich besser… 😉

    1. Da bin ich auf jeden Fall sehr gespannt. 😉 Das mit den 118 Minuten überrascht gar nicht mal so, da die allermeisten Filme (die ich zumindest hatte) ziemlich genau auf der 2-Stunden-Marke hängen. Die Ausreißer nach oben und unten mitteln sich dann raus. Bei dir wäre es natürlich interessant eine Gesamtstatistik zu sehen, aber das natürlich auch viel Holz bei dir. 😉

  2. Ich finde es amüsant, wenn sich heutzutage über die Laufzeit von 120 Minuten „echauffiert“ wird. Irgendwie schienen die 90 Minuten immer als eine Art Orientierungspunkt (auch bei mir), bei genauerer Betrachtung aber macht sich bemerkbar, dass die alten Filme/Klassiker ebenfalls einiges an Sitzfleisch forderten.
    Zwecks Durchschnittsnote: Sowas ist interessant. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, du schaust gerne queerbeet und nicht allzu versteift auf das, was dir höchstwahrscheinlich gefallen könnte. Kann das sein? Oder bewertest du Filme einfach nur recht streng?
    Würde mich mal interessieren. Noch bin ich ja nicht allzu lang auf deinem Blog unterwegs. 🙂

    1. Da ich regelmäßig Klassiker drin habe, kann ich das mit der Laufzeit auf jeden Fall bestätigen – da hat man gerne eeecht lange Dinger zwischen. Was allerdings auffällt ist, dass die Filme in der Breite länger geworden sind. Es gab früher so typische 90-Minuten-Genres, wie z.B. der klassische Actionfilm. Doch auch hier werden die anderthalb-Stünder immer seltener. Auch Komödien sind so ein Fall. Ich habe zwar keine Statisitiken hierzu, aber ich würde schon sagen, dass die Filme tendenziell länger werden.

      Zum zweiten: ja, da hast du recht. 😉 Aber ich würde nicht sagen, dass ich besonders streng bin. Für mich ist ein Film, der in Summe weder besonders gut, noch besonders schlecht ist eine 5,0. Denn das ist so die neutrale Mitte. Von daher denke ich, dass die ~6,5 schon in Ordnung ist.

      Wie ist denn so dein Ansatz? Bewertest du Filme, die dich interessieren oder machst du auch den Rundumschlag?

      1. Hmm, das stimmt. Gerade die modernen Blockbuster dehnen sich enorm. Jetzt wo du es sagst… „in der Breite länger“ trifft’s genau.

        Musste nur so schmunzeln wegen der einen 9,5 für „Das Boot“ (hat der Film verdient!), weswegen ich auf „streng“ gekommen bin. Aber ja, die 6,5 sind doch nicht so schlecht, wie es kurz den Eindruck gemacht hat. 😉

        Ich suche mir Filme selektiv aus, also meistens gehe ich davon aus, dass sie mir gefallen werden. Seit geraumer Zeit wage ich mich aber auch aus meiner Komfortzone heraus und probiere hier und da etwas neues aus, wenn auch nicht allzu oft. Sonst wird es doch schnell eintönig. 😉

        Ich denke immer ich sei streng mit Filmen, zumindest gebe ich sehr selten die 9 oder die 10. Die werden wirklich für die Perlen aufgespart. Bei einer 8 bin ich mittlerweile arg großzügig geworden. Versuche aber auch immer das gute in jedem noch so schwachen Film zu sehen, da geht das dann in Ordnung… 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s