Media Monday #139

media-monday-139Media Monday #139

Nachdem ich letzten Montag überhaupt keine Zeit hatte beim Media Monday teilzunehmen, juckt es mich heute umso mehr in den Fingerspitzen. Hier meine geistigen Ergüsse zur 139. Ausgabe des Media Monday, wie immer präsentiert vom Medienjournal-Blog! Ich wünsche viel Spaß beim Abgleichen, hoffe dass etwas Interessantes dabei ist und freue mich auf die Antworten der anderen Teilnehmer.

1. Hauptgründe für das Bloggen sind für die meisten sicherlich der Austausch, die Kommentare, das Miteinander, die Interaktion mit der Besucherschaft, der Spaß an der Sache. Schön und gut, aber wie war das ganz am Anfang des Bloggens, als man noch niemanden kannte, als noch niemand das eigene Geschreibsel gelesen hat. Was hat euch damals bewogen zu sagen: “Da mach ich jetzt nen Blog auf”? Bei mir war der ausschlaggebende Grund, dass ich einfach Lust hatte meine Gedanken zu einem Film strukturiert niederzuschreiben. Das lag ein wenig daran, dass ich mich oft nur sehr vage an Filme erinnern kann, die längere Zeit zurückliegen. Da es nun relativ langweilig ist, diese Gedanken auf Papier zu verfassen und dieses dann in der Schublade verschwinden zu lassen, kam mir die länger gehegte Idee ein Blog aufzusetzen. Gesagt, getan. Im Kern schreibe ich das Blog für mich selbst und versuche so meinen sprachlichen Ausdruck zu schärfen. Dennoch freut es mich natürlich, wenn der ein oder andere Kommentar fällt und ich merke, dass meine Texte wahrgenommen werden.

2. Jeder hat ja so seine favorisierten Genres. Unterscheiden sich diese bei euch je nach Medium – also Film/Buch/Serie etc. – oder könnt ihr da schon Übereinstimmungen feststellen? Habt ihr Beispiele? Generell würde ich sagen, dass die Science-Fiction mein Leib- und Magengenre ist. Das kann ich mir in jeder medialen Form zur Gemüte führen. Allerdings bin ich genretechnisch doch ziemlich weit aufgestellt. Mir gefällt fast alles, gerade bei Filmen, solange mich die Geschichte unterhält und mich emotional berührt.

3. Welche Geschichte hätte man eurer Meinung nach besser als beziehungsweise in einer Serie erzählen können als in dem Film? Puh, das ist schwer zu beantworten. Ich würde hier vor allem Mehrteiler wählen, da diese meist ausreichend Geschichte mitbringen, um mehrere Staffeln einer Serie zu füllen. Die „Herr der Ringe“-Trilogie wäre vielleicht eine interessante Idee gewesen, ist aus den Büchern doch einiges an Plot entnommen worden, den ich teils sehr vermisst hab. Trotzdem sind die Filme bis an den Rand gefüllt und haben für mich, gerade in der Extended Version, eine zu hohe Laufzeit – Sitzfleischalarm! Spräche also für den Serienansatz. Auf der anderen Seite braucht ein Stoff, wie bei „Herr der Ringe“ die große Leinwand und eine Menge an Budget… wobei „Game of Thrones“ gezeigt hat, dass man ein solches Material auch durchaus als Serie bringen kann. Wäre vielleicht ganz spannend gewesen.

4. Der spannendste Kinostart im März wird sicherlich „Grand Budapest Hotel“ sein, denn die Filme von Wes Anderson gefallen mir eigentlich immer sehr gut, haben sie doch eine tolle Bildsprache und angenehm skurrile Geschichten. Zudem hat der Film einen mit zahllosen bekannten Schauspielern und Gesichtern gespickten Cast, der so einiges verspricht.

5. Am 23.04.14 ist wieder der Welttag des Buches und anlässlich dieses Datums wird derzeit auch wieder die Aktion Blogger schenken Lesefreude initiiert. Was haltet ihr von solchen blogübergreifenden Initiativen? Die Aktion war mir bis eben gar nicht bekannt. Klingt aber nach einen schönen Idee, die ich nur unterstützen kann und gutheiße. Denn blogübergreifende Aktionen finde ich immer sehr spannend.

6. Kevin James ist ja überwiegend für Komödien bekannt, aber ich kann diesem Humor nichts abgewinnen, weil es irgendwie immer darauf hinausläuft, dass seine Rolle kaum mehr, als die eines übergewichtigen Tollpatschs umfasst. Hat man einen Film gesehen, kennt man sie alle. Was ziemlich schade ist, da ich Kevin James als King of Queens großartig fand. Vielleicht sollte er einfach zum Seriendarsteller zurückkehren.

7. Meine zuletzt gesehener Film war „Elysium“ und der war letztlich ein doch sehr konventioneller Action-Film, weil er zwar eine gute inhaltliche Idee besaß, die jedoch völlig untergegangen ist.

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10 Gedanken zu “Media Monday #139

  1. Elysium konnte meine einigermaßen hohen Erwartungen auch nicht erfüllen. Dieser ganze gesellschaftskritische Subtext ist so dermaßen dumm und plakativ, dass sich einem die Fußnägel umklappen. Da wünscht man sich einen Paul Verhoeven zurück. Immerhin stimmt die Action.
    Auf GRAND BUDAPEST HOTEL kannst du dich freuen! Ich hab den in einer PV gesehen und war ziemlich begeistert, auch wenn MOONRISE KINGDOM noch eine bessere Geschichte geboten hat.

    1. Ja, da hatte ich mit von „Elysium“ doch mehr erhofft. Aber wie du sagst, zumindest als Action-Film funktioniert er ganz gut.
      Hui, denn bin ich aber schon doppelt gespannt auf „Grand Budapest Hotel“.. Aber bei Wes Anderson kann ich auch eigentlich immer zugreifen ohne es zu bereuen. 😉

  2. Ja, in „King of Queens“ fand ich Kevin James auch recht lustig, allerdings fehlt ihm – wie so vielen Seriendarstellern – anscheinend der Mut, auch einmal etwas anderes zu spielen.

    1. Finde ich auch sehr schade. So als Typ mag ich ihn echt gerne und er hat auch eine Grundart an sich, die ihn für solche Rollen perfekt macht (abgesehen mal vom Gewicht 😉 ). Vielleicht findet er ja noch den Zugang zu anderen Rollen, aber momentan finde ich das echt sehr schnarchig.

  3. Kevin James hat mir im Film noch in seiner Rolle in „Hitch“ gefallen, auch wenn das die angesprochene Tollpatsch-Rolle war. Da hat es noch gepasst und die Szenen waren erfrischend. Auch „Chuck & Larry“ ging noch durch, weil es da nicht allein auf den Tollpatsch hinauslief. Wobei dieser Film vielen wohl durch Adam Sandler verdorben wurde. „Kaufhauscop“, „Kindsköpfe“ und was dann so kam war alles Gurke.

    1. „Hitch“ habe ich nur einmal auszugsweise im TV gesehen und war da so gar nicht motiviert mir den komplett zu geben. Vielleicht sollte ich den bei Gelegenheit nachholen und ne Chance geben. „Kaufhauscop“ war tatsächlich ne ganz schlimme Gurke. ;D Seitdem bin ich bei Kevin James Filmen auch gaaanz vorsichtig geworden.

  4. Was „Der Herr der Ringe“ auf HBO angeht, so stelle ich mir gerade Hobbit-Brüste in jeder zweiten Szene vor… nee, war bei Peter Jackson schon besser aufgehoben… 😉 (okay, bei „Der Hobbit“ kann man sich streiten)

    Kevin James fand ich in KoQ auch immer toll! Seine Filme habe ich nie gesehen.

  5. Mit deiner Einschätzung zu Kevin James magst du Recht haben. In „King of Queens“ war er grandios und ich finde ihn auch unheimlich sympathisch. „Kindsköpfe“ hat mir persönlich auch ganz gut gefallen, aber diese ganzen anderen Filme sind eher so typische Sonntagsstreifen, die man nur nebenbei laufen lässt. Ist wirklich schade, denn eigentlich hat er Talent.

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